Präsentationen des Transferworkshops „Das andere Bauhaus-Erbe: Leben in den Plattenbausiedlungen Sachsen-Anhalts heute“

Hier finden Sie die Präsentationen des Workshops. Weitere Veranstaltungsinformationen finden sie hier.

Zu den aus der Veranstaltung entstandenen Publikationen gelangen Sie hier.


Gegenüber dem ursprünglichen Programm, sind die Vortragstitel teils geringfügig von den Referent.innen angepasst worden.

Eröffnung: Das andere Bauhaus-Erbe:Leben in den Plattenbausiedlungen Sachsen-Anhalts heute
Peer Pasternack, Sprecher der Expertenplattform

Mapping Olvenstedt. Kunst und Stadtteilarbeit – Experimentalwohnkomplex Magdeburg Neu Olvenstedt
Dagmar Schmidt, Kunstlerin und Kuratorin u.a. leitend im Projekt „Kunst Neu Olvenstedt“

Halle-Neustadt: Zukunftspfade der einstigen Planstadt 
Prof. Dr. Peer Pasternack, Steffen Zierold, Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF)

Segregation in ostdeutschen Städten – am schärfsten in den Plattenbausiedlungen?
Prof. Dr. Marcel Helbig, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB)/Universität Erfurt

Postervorstellung: Zusammenleben 4.0 in Halle-Neustadt
Andreas Luther, Maria Zöge, Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft e.G.

Erbe mit Zukunft (ohne Folienpräsentation)
Dr. Reiner Haseloff

Renaissance großer Wohnsiedlungen? (Folien folgen)
Ralf Protz, Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.

Wandbilder: Halle Altstadt und Neustadt im Vergleich
Philipp Kienast, Freiraumgalerie Halle

Transferworkshop „Das andere Bauhaus-Erbe: Leben in den Plattenbausiedlungen Sachsen-Anhalts heute“

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Die Präsentationsfolien des Workshops finden Sie hier.


Das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ feiert 2019 die Prägungen des Designs und der Architektur, die heute noch als schick gelten. Merkwürdig abwesend ist dabei das andere Erbe: die Radikalisierung des Neuen Bauens in Gestalt von industriell errichteten Plattenbausiedlungen. Ihren deutlichsten Ausdruck hat diese in der DDR und anderen osteuropäischen Ländern gefunden. Im Osten Deutschlands lebte in den 90er Jahren ein Viertel der Bevölkerung in Plattenbausiedlungen, heute ist es ein Fünftel. Es handelt sich damit um einen der lebendigsten Teile der Bauhaus-Wirkungsgeschichte – und einen höchst kontrovers bewerteten.

In Sachsen-Anhalt gibt es nicht nur fünf Großwohnsiedlungen (mehr als 2.500 Woh­nungen: Halle-Neustadt, Halle-Silberhöhe, Magdeburg-Neu Olvenstedt, Wolfen-Nord, Stendal-Stadt­see), sondern auch zahlreiche weitere Sied­lungen mit weniger als 2.500 Wohnungen. Hierzu gehören etwa Blankenburg Regensteinsiedlung, Calbe Große Mühlenbreite, Dessau Zoberberg, Gardelegen Schlüsselkorb, Haldensleben Süplinger Berg, Jessen Nord, Köthen Rüsternbreite oder Merseburg West.

Der Workshop richtete sich insbesondere an im Quartiersmanagement, in den Kommunalverwaltungen und in der Wohnungswirtschaft Tätige, die sich in Sachsen-Anhalt und benachbarten Bundesländern mit Zukunftsfragen und Potenzialen in Plattenbausiedlungen beschäftigen. Um kontroversen Austausch und wechselseitige Anregungen zu fördern, wechselten sich im Workshop Analysen und Erfahrungsberichte unmittelbar ab. Dazu wurden  Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis eingeladen. Darüber hinaus hat Dr. Reiner Haselhoff gesprochen.

Die Tagung fand am 1. Juli 2019 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Konferenzraum des IWH, Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale) statt.

Das Programm finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Transferworkshop „Abgehängte Regionen – Probleme und Gegenstrategien“, 28. Juni 2018

Zur Broschüre „Abgehängte Regionen?“, welche die Ergebnisse des Workshops zusammenfasst, gelangen zu hier.

Die Präsentationsfolien des Workshops finden Sie hier.


Abgehängte Regionen – davon wird seit einiger Zeit in Deutschland vermehrt gesprochen. Zumeist manifestiert sich das Abgehängt-Sein in der demografischen Entwicklung, der Abwanderung der Jüngeren und der Alterung der Bevölkerung. Die Daseinsvorsorge für die Dagebliebenen wird schwieriger. Betroffen sind davon vor allem ländliche Regionen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) einen Workshop zum Thema „Abgehängte Regionen – Probleme und Gegenstrategien“.

Vorrangiges Anliegen des Workshops war es, Wissenschaftler und Praktiker aus Sachsen-Anhalt und benachbarten Bundesländern, die sich mit der Zukunftsgestaltung im ländlich geprägten Raum befassen, zusammenzubringen und gemeinsam Wege zu diskutieren, wie das Leben im ländlich geprägten Raum lebenswert erhalten werden kann.

Die Veranstaltung begann mit einem Eröffnungsvortrag über die räumliche Ungleichheit von Lebensverhältnissen. Im Anschluss gab drei Themenblöcke:

  • Wirtschaftliche Entwicklung
  • Demografie und Demokratie
  • Lokale Entwicklungsstrategien.

Zu jedem Themenblock gab es einen Impulsvortrag, der in das jeweilige Thema einführte. Je Themenblock schlossen zwei „Entgegnungen“ an. Dazu wurden Personen eingeladen, die in die Entwicklung von Strategien gegen das Abgehängt-Sein involviert sind oder dazu in ihrem praktischen Handeln beitragen. „Entgegnung“ meint, dass über gute Erfahrungen oder auch über Fehlschläge und Wege zu ihrer Vermeidung berichtet wird, was entweder eine Bestätigung oder eine Relativierung des jeweiligen Impulsvortrags (oder beides) sein kann.

Unser Anliegen ist es, nicht bei der Bestandsaufnahme von Problemen abgehängter Regionen stehen zu bleiben, sondern auch darüber zu diskutieren, was in Situationen des (vermeintlichen) Abgehängt-Seins getan werden kann oder – bisherigen Erfahrungen nach – auch nicht getan werden sollte.

Die Tagung fand am 28. Juni 2018 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Konferenzraum des IWH, Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale) statt.

Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Kontakt: steffen.zierold@hof.uni-halle.de / +49 (0)3491 466 254

EU-Workshop der Expertenplattform Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt 18.10.2012

Fördermöglichkeiten für Forschung im Themenfeld Demografie – Europäische Förderprogramme und Weitere
Dr. Sigrid Köhne und Dana Urban-Thielicke (EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt)

Perspektive der Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“
Prof. Dr. Peer Pasternack