Präsentationen des Transferworkshops „Abgehängte Regionen – Probleme und Gegenstrategien“, 28. Juni 2018

Hier finden Sie die Folien der Impulsreferenten und Entgegner des Workshops. Weitere Veranstaltungsinformationen finden sie hier.

Gegenüber dem ursprünglichen Programm, sind die Vortragstitel teils geringfügig von den Referent.innen angepasst worden.

Eröffnungsvortrag
„Abgehängte Regionen“ – Befunde zur räumlichen Ungleichheit von Lebensverhältnissen
Antonia Milbert, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bonn

Themenfeld Wirtschaftliche Entwicklung
Impuls: Die ländlich-peripheren Räume und ihre Potenziale
Dr. Patrick Küpper, Johann Heinrich von ThünenInstitut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Entgegnung A:  Thomas Böhm, Wirtschaftsdezernent, Burgenlandkreis
Entgegnung B:  Andreas Brohm, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte

Themenfeld Demographie und Demokratie
Impuls: Lebensunzufriedenheit im ländlichen Raum und was Bürger und Politik dagegen tun können
Prof. Dr. Everhard Holtmann, Zentrum für Sozialforschung Halle (zsh) an der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg

Entgegnung A:  Siegrun Höhne, Evangelische Akademie SachsenAnhalt, Wittenberg
Entgegnung B: Markus Nierth, ehem. Ortsbürgermeister Tröglitz

Themenfeld Lokale Entwicklungsstrategien
Impuls: Innenstadtnetzwerk „Lust auf Innenstadt“
Dr. Hardo Kendschek
, empirica Leipzig

Entgegnung A:  Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug
Entgegnung B:  Thies Schröder, Energieavantgarde Anhalt

Transferworkshop „Abgehängte Regionen – Probleme und Gegenstrategien“, 28. Juni 2018

Die Präsentationsfolien des Workshops finden Sie hier.


Abgehängte Regionen – davon wird seit einiger Zeit in Deutschland vermehrt gesprochen. Zumeist manifestiert sich das Abgehängt-Sein in der demografischen Entwicklung, der Abwanderung der Jüngeren und der Alterung der Bevölkerung. Die Daseinsvorsorge für die Dagebliebenen wird schwieriger. Betroffen sind davon vor allem ländliche Regionen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) einen Workshop zum Thema „Abgehängte Regionen – Probleme und Gegenstrategien“.

Vorrangiges Anliegen des Workshops war es, Wissenschaftler und Praktiker aus Sachsen-Anhalt und benachbarten Bundesländern, die sich mit der Zukunftsgestaltung im ländlich geprägten Raum befassen, zusammenzubringen und gemeinsam Wege zu diskutieren, wie das Leben im ländlich geprägten Raum lebenswert erhalten werden kann.

Die Veranstaltung begann mit einem Eröffnungsvortrag über die räumliche Ungleichheit von Lebensverhältnissen. Im Anschluss gab drei Themenblöcke:

  • Wirtschaftliche Entwicklung
  • Demografie und Demokratie
  • Lokale Entwicklungsstrategien.

Zu jedem Themenblock gab es einen Impulsvortrag, der in das jeweilige Thema einführte. Je Themenblock schlossen zwei „Entgegnungen“ an. Dazu wurden Personen eingeladen, die in die Entwicklung von Strategien gegen das Abgehängt-Sein involviert sind oder dazu in ihrem praktischen Handeln beitragen. „Entgegnung“ meint, dass über gute Erfahrungen oder auch über Fehlschläge und Wege zu ihrer Vermeidung berichtet wird, was entweder eine Bestätigung oder eine Relativierung des jeweiligen Impulsvortrags (oder beides) sein kann.

Unser Anliegen ist es, nicht bei der Bestandsaufnahme von Problemen abgehängter Regionen stehen zu bleiben, sondern auch darüber zu diskutieren, was in Situationen des (vermeintlichen) Abgehängt-Seins getan werden kann oder – bisherigen Erfahrungen nach – auch nicht getan werden sollte.

Die Tagung fand am 28. Juni 2018 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Konferenzraum des IWH, Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale) statt.

Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Kontakt: steffen.zierold@hof.uni-halle.de / +49 (0)3491 466 254

Präsentationen des Transferworkshops „Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt – wie geht Integration?“

Hier finden Sie die Folien der Impulsreferenten und Entgegner des Workshops. Weitere Veranstaltungsinformationen finden sie hier.

Eröffnungsvortrag
Arbeitsmarkt und Fachkräftepotenzial vor dem Hintergrund aktueller Migration
Kay Senius, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen

Themenfeld Bildung
Impuls: Bildungszugänge Geflüchteter und damit verbundene Herausforderungen
Prof. Dr. Hannes Schammann, Universität Hildesheim

Entgegnung A: Stefanie Rieger, Institut für deutsche Sprache und Kultur
Entgegnung B: Patricia Tacke, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Halberstadt (Beitragsgestaltung ohne Folien)

Themenfeld Mentoring
Impuls: Verbindung der Wissenschafts- und Praxisperspektive auf migrationsbedingte Herausforderungen
Prof. Dr. Rahim Hajji, Hochschule Magdeburg-Stendal

Entgegnung A: Mamad Mohamad, Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (Beitragsgestaltung ohne Folien)
Entgegnung B: Anette Pekrul, Staßfurt initiativ e.V.

Themenfeld Arbeit

Impuls: Zusammenhang von Integration und Arbeitsmarkt
Prof. Dr. Reinhold Sackmann, Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg

Entgegnung A: Markus Nitsch, Agentur für Arbeit Stendal (Beitragsgestaltung ohne Folien)
Entgegnung B: Dr. Simone Danek, IHK Halle-Dessau (Beitragsgestaltung ohne Folien)

Transferworkshop „Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt – wie geht Integration?“ in Zusammenarbeit mit dem IWH

Die Präsentationsfolien des Workshops finden Sie hier.


Die Zuwanderungsbewegungen auch nach Sachsen-Anhalt, darunter aus Kriegs- und Krisengebieten, stellen einen neuartigen Aspekt des demographischen Wandels dar. Die Integration von Zugewanderten verlangt, dass nicht nur die damit verbundenen Probleme, sondern auch die damit verbundenen gesellschaftlichen Chancen in den Blick genommen werden. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen- Anhalt“ in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) den Workshop „Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt – wie geht Integration?“.

Vorrangiges Anliegen des Workshops war es, Wissenschaftler und Praktiker in Sachsen-Anhalt, die sich mit der Integration von Migranten befassen, zusammenzubringen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie Integration von Zugewanderten gelingen kann. Der Workshop gliederte sich in drei Themenblöcke:
• Bildung,
• Mentoring und
• Arbeit.
Zu jedem Themenblock gab es einen Impulsvortrag, der in das Thema einführte. Je Themenblock schlossen zwei „Entgegnungen“ an. Dazu wurden Personen eingeladen, die im jeweiligen Themenfeld mit der praktischen Umsetzung der Integration von Zugewanderten befasst sind oder aktuelle empirische Befunde zusammengetragen haben. „Entgegnung“ meint, dass über gute Erfahrungen oder auch über Fehlschläge und Wege zu ihrer Vermeidung zu berichten war, was entweder als Bestätigung oder auch Relativierung des jeweiligen Impulsvortrags (oder auch beides) auslegbar war. Gearbeitet wurde mit einem breiten Begriff von Zuwanderung, der sowohl Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten als auch Arbeitsmigranten, etwa aus Ländern Südeuropas, umfasst.

Die Tagung fand am 10. Mai 2017 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Konferenzsaal des IWH, Kleine Märkerstraße 8, D-06108 Halle (Saale) statt.

Das Programm finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Kontakt: steffen.zierold@hof.uni-halle.de / +49 (0)3491 466 211

Jahrestreffen der Expertenplattform

Am 3. November 2015 findet das Jahrestreffen der Expertenplattform „Demographischer Wandel“ statt. Veranstaltungsort ist das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

In einer Keynote wird Dieter Klein, Sprecher des Demografie-Beirats Sachsen-Anhalt, auf das Thema „Demografischen Wandel neu denken?“ eingehen. Einen Impulsvortrag wird Prof. Klee (ARL) über „Demographische Herausforderungen in Deutschland“ halten. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, in einem ca. fünfminütigen Statement Ihre evtl. Mitarbeit an zwischenzeitlichen Drittmittelprojekten vorzustellen bzw. zu berichten, an welchen demographieaffinen Projekten Sie gerade arbeiten. Daneben werden die künftigen Aktivitäten der Plattform besprochen und die Lenkungsgruppe neu gewählt.